Unsere Tiere

Noëlle & Marcel Lusti

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8041 Zürich

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Kühe

Unsere Kuhherde umfasst 48 Milchkühe verschiedener Rassen sowie einem Limousin-Stier. Er ist dafür verantwortlich, dass jede Kuh einmal im Jahr ein Kalb gebärt. Im Durchschnitt produziert jede unserer Kühe jährlich 6000 Liter Biomilch. Diese wird zum grössten Teil vom Biomilchpool gekauft und zur Verarbeitung in diverse Molkereien gebracht. Dort werden daraus köstliche Biomilchprodukte hergestellt, die dann mit der Bio Suisse Knospe ausgezeichnet in den Detailhandel gelangen. Immer öfters kaufen auch Konsumentinnen und Konsumenten die Milch direkt auf unserem Hof ein.

Kühe können bis zu 18 Jahre alt werden. Meistens werden sie aber aus verschiedenen Gründen schon früher geschlachtet. Mögliche Ursachen sind: Krankheit, ungenügende Milchleistung oder schlechte Fruchtbarkeit.

Antibiotikaverzicht
Wir verzichten in der Tiermedizin seit Mitte 2004 fast ausschliesslich auf den Einsatz von Antibiotika. Dank tierfreundlichem Stall, täglichem Weidegang und intensiver Beobachtung sind Erkrankungen der Kühe eine Seltenheit geworden. Sollte trotzdem ein Tier krank werden, behandeln wir dieses mit alternativen Methoden wie Homöopathie. Nur bei lebensbedrohenden Erkrankungen und auf Anraten eines Spezialisten setzen wir Antibiotika ein. Dafür sind wir dem Beratungsring Kometian von Bauern und TierärztInnen & TierheilpraktikerInnen angeschlossen. Wir sind überzeugt, damit möglichen Antibiotikaresistenzen beim Menschen vorzubeugen.

Wenn die Kühe im Stall sind (in der Nacht und im Winter) können sie sich frei entscheiden, was sie machen möchten. Entweder ruhen sie sich in den Liegeboxen aus, fressen Heu und Silage, trinken Wasser, gönnen sich eine Portion Mischfutter aus der Futterstation oder verwöhnen sich an der elektrischen Kratzbürste.

Kühe auf der Weide

Der Stier mit den Kühen auf der Weide

Rinder und Kälber

Ein Kalb nennt man so, bis es ca. 6 Monate alt ist. Nachher ist es ein Rind. Mit etwa 28-30 Monaten bekommt das Rind nach einer 285 Tage dauernden Trächtigkeit zum ersten Mal selber ein Kalb. Von da an ist es eine Kuh. Unsere Milchkühe und Rinder werden von unserem Limousin-Stier im Natursprung besamt. Aus dieser Kreuzung zwischen einer Milchrassenkuh und einem Fleischrassenstier erhalten wir Kälber, die sich speziell für die extensive
Bio-Weidebeef Produktion
eignen. Sie erhalten bei uns ca. 500 Liter Milch, bis sie 4 Monate alt sind und ab der ersten Lebenswoche schon Heu, Gras und Mischfutter. Wir halten die Kälber in Gruppen, um den Sozialkontakt untereinander zu fördern.
Um abgehende Kühe zu ersetzen, kaufen wir kleine Milchrassen-Kälber bei einem Biobauern im Kanton Thurgau. Diese ziehen wir gross, bis sie selber Nachwuchs bekommen.

Hühner

Früh morgens erwachen die Hühner durch das Aufhellen der Beleuchtung und dem Krähen der 10 Hähne. Jetzt ist es Zeit, um sich mit Futter aus der Fütterungsmaschine zu stärken. Schon bald verkriechen sich die ersten Hühner in die Legenester, um ihre Eier zu legen. Jetzt setzt ein buntes Treiben im Hühnerstall ein. Es wird gegackert, in der Einstreue nach Futter gesucht, Eier gelegt und im Sandbad wird das Gefieder gereinigt. Unterdessen ist draussen der Tag angebrochen und ein Mitarbeiter stattet den Hühnern einen ersten Besuch ab, um zum Rechten zu schauen. Im Laufe des Vormittags dürfen die Hühner dann hinaus auf die Wiese, um Würmer und Käfer im Gras zu suchen. Alle paar Stunden kommt Hektik im Hühnerstall auf, denn die Futtermaschine bringt frisches Futter in den Stall und da wollen doch alle Hühner die besten Körner erwischen. Gegen den Abend erhalten die Tiere eine Portion Körner um für die Nacht genügend Energie zu tanken. Wenn es dämmert, ziehen sich die Hühner wieder in ihren Stall zurück und es kehrt Ruhe ein.

Andere Tiere

Ich heisse Aisha und bin 2008 geboren. Ich wache über Haus, Hof und Stall.

 

Bei uns leben 5 Katzen. Sie helfen uns, die Mäuse auf den Feldern zu jagen und sind gern gesehene Streicheltiere unserer Kinder und Hofbesucher.

Unsere drei Ponys Hypo, Tamtam und Luna werden von unserer Tochter gepflegt, gefüttert, und manchmal auch geritten.

In zwei grossen artgerechten Freilauf-gehegen mit Nistkästen, Heuraufen, Unterschlupfen und Bäumen leben unsere Kaninchen. Im Frühling bekommen unsere Zibben ihre Jungen.

Gut bewacht von ihrer Mutter sind diese ca. 7 Tage alten Häschen in ihrem Nest sicher.

Die Häschen wachsen schnell. Die ganze Hasenschar geniesst den Auslauf im Gehege.